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Finalborgo


Borgo heute
Im Herzen der Ortschaft spürt man noch den mittelalterlichen Flair der Paläste und engen Gassen, die nunmehr Handwerksbetriebe, kleine Geschäfte und Restaurants beherbergen, in denen die typisch ligurische Küche mit Leidenschaft kredenzt wird und Feinschmeckergaumen auf ihre Kosten kommen. Natürlich sollte dabei auch die hiesige Weinkarte nicht ausser Acht gelassen werden…
Die Lage Borgo’s, zu Füssen des Val Ponci und nur einen Kilometer vom Meer entfernt, garantiert auch in der wärmsten Jahreszeit ein adäquates temperiertes Klima, sehr zum Wohl von Spaziergängen rund um die Ortschaft, die allabendlich eine neue Facette bereithält: faszinierende Lichtspiele tauchen die mittelalterlichen Gemäuer und Innenhöfe in einen wahren Augenschmaus und verschmelzen mit den kulinarischen und kulturellen Genüssen zu einem Fest der Sinne.
Im Ort findet man auch die historische Baustruktur der Katarinenklöster, die neben der Beherbergung des Archäologischen Museums von Finale sowie einer Media- und Bibliothek auch mit zahlreichen kulturellen und artistischen Veranstaltungen aufwarten kann.
Am Haupteinlaß von Finale Borgo findet man die Basilica di San Biagio (1600 ca.)Über einen kurzen Spazierweg mit Panoramablick kann man auch das Schloss San Giovanni und Govone erreichen.
Alljährlich im August organisiert Borgo ein viertägiges mittelalterliches Fest, in welchem eine Reise in das Alltagsleben der medievalen Welt ermöglicht wird. Neben geschichtlichen Präsentationen gibt es noch vieles andere zu bestaunen: kostümierte Umzüge, Tänze und Musik und auch die typischen antiken Produkte, die an den Ständen feilgeboten werden.
Überdies gibt es jedes erstes Wochenende des Monats einen "Markt der alten Dinge" und "antiken Handwerke".

Geschichtliches
Das vierhundert Jahre alte Haus, deren Zimmer unseren Gästen zur Verfügung steht ist reich an geschichsträchtigen Ereignissen.
Es ist eingeflochten in die Stadtmauer rund um Finalborgo, dem "Burgum Finari", der um 1190 unter Enrico II del Carretto, Marquis von Savone, und der Gutheissung von Friedrich II von Schwaben erbaut wurde. Dieser kleine Schatz des Marquis, in ständigem Zwist mit Genua, wurde mitsamt seinen Mauern 1447 in einem der vielen Kriege mit den mächtigen Genovesen zerstört. Nur drei Jahre später gelang es Giovanni I. del Carretto die Kontrolle über Borgo zurückzuerlangen und die Mauern, die bis heute überdauern, wiederaufzubauen.
 
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